Lohnt sich ein Netzwerk für Ihre Firma?

ballrot.gif (365 Byte) Hat Ihre Firma mehr als drei Mitarbeiter und nutzen diese einen Drucker oder ein Faxgerät gemeinsam?

 

ballrot.gif (365 Byte) Besitzen Sie mehr als zwei Computer?

 

ballrot.gif (365 Byte) Müssen Ihre Nitarbeiter häufig auf verschiedenste Informationsquellen zurückgreifen?

 

ballrot.gif (365 Byte) Nutzen Sie bereits E-Mail und das Internet?
Wenn nein, ist es für die nähere Zukunft geplant?

Falls Sie eine oder mehrere der Fragen mit ja beantworten, ist ein Netzwerk für Sie sinnvoll.

 

Vorteile eines Netzwerkes:

Es gibt wesentliche Merkmale die für ein Netzwerk, gerade auch bei Kleinunternehmen, spechen:

ballrot.gif (365 Byte) Wenn Ihr Büro vernetzt ist, kann jeder Mitarbeiter schnell und bequem auf alle benötigten Daten zurückgreifen.

 

ballrot.gif (365 Byte) Sind Sie bereits im Internet, so kann jeder Mitarbeiter Informationen recherchieren, ohne daß ein Einzelplatzrechner, der bisher als einziger Rechner mit dem Internet verbunden war, blockiert wird. Dies gilt natürlich insbesondere auch für die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter, die/der an dem Einzelplatzrechner arbeitet.

 

ballrot.gif (365 Byte) Ein Netzwerk senkt die Kosten im Bereich der Kommunikation.
Der elektronische Austausch von Informationen senkt die Kosten für Papier, Porto und Telefonkosten, denn Faxe können bspw. automatisch zu Uhrzeiten versendet werden, zu denen günstige Tarife gelten.

 

ballrot.gif (365 Byte) Ein Netzwerk bedeutet nicht automatisch hohe Investitionskosten!
Die vorhandene Hardware kann weiterverwendet werden, denn im Netzwerkverbund kann auf die vorhandenen Geräte zurückgegriffen werden.

Welche Art von Netzwerk ist das richtige für Sie?

Sie können zwischen zwei Typen von Netzwerkkonfigurationen wählen:
Peer-to-Peer und Client/Server.
Die Entscheidung richtet sich nach der Anzahl der zu vernetzenden PC's und Peripheriegeräten und nach der Art der Softwareanwendungen, die Sie benutzen.

Peer-to-Peer-Netzwerk:

Wenn Sie nicht mehr als 5 Endgeräte vernetzen müssen, ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk oftmals die beste Lösung.
In dieser Konfiguration werden mehrere Computer zusammengeschaltet. Hierzu wird als zentrales Steuergerät ein Hub empfohlen.
Alle PC's werden als sogenannte "Peers", also als gleichberechtigte Teilnehmer, betrachtet und können Dateien und die an das Netzwerk angeschlossenen Peripheriegeräte (Drucker, Fax) gemeinsam nutzen.

Client/Server-Netzwerk:

Wenn Sie 6 und mehr Endgeräte vernetzen möchten und mit größeren Anwendungen arbeiten, sollten Sie sich für eine Client/Server-Architektur entscheiden.
In dieser Konfiguration übernimmt ein Computer, der Server, die zentralle Rolle.
Die Dateien werden zentral auf dem Server gespeichert und es somit leichter, diese zuverlässig zu aktualisieren, zu sichern und zu archivieren.
Der Server selbst ist ein besonders leistungsstarker Computer, der einen schnellen Zugriff auf Daten und deren rasche Verteilung ermöglicht.
Ihre Firma erhält damit eine Plattform, zu der weitere Funktionen, z.B. zentralisierte Buchhaltungs- und Warenwirtschafts-Software, problemlos hinzugefügt werden können.

Verkabelung:

Die Verkabelung verbindet die Bestandteile Ihres Netzwerkes und ist daher eine besonders wichtige Komponente. In kleinen Netzwerken sind vor allem Koaxial- und Twisted Pair-Kabel (TP-Kabel) gebräuchlich.

Anforderungen an die Netzwerksoftware

Mit Hilfe der Netzwerksoftware senden und empfangen Computer und andere angeschlossene Geräte Informationen.

Windows 95/98 oder MacOS unterstützen Peer-to-Peer-Netzwerke.

Bei Client/Server-Konfigurationen werden leistungsfähigere Netzwerkbetriebssysteme benötigt. Hier kommen z. B. Novell NetWare oder Windows  NT Server in Frage.

Netzwerkkarten für die Verbindung der Computer

Für jeden PC im Netzwerk benötigen Sie eine Netzwerkkarte, denn diese und die entsprechende Software senden und empfangen die Daten im Netzwerk.

Ethernet-Netzwerkkarten übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 MBit/S..

FastEthernet-Netzwerkkarten übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit von 100 MBit/S.

Hubs als zentrale Steuergeräte in einem Netzwerk

Ein Hub ist der zentrale Verbindungspunkt in einem Netzwerk, der auch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ermöglicht.

Ethernet- und FastEthernet-Hubs sind in mehreren Konfigurationen, sog. Ports,  erhältlich.
Die gängigsten Optionen für Kleinunternehmen verfügen über 4,  8 oder 16 Ports. Wenn Ihr Unternehmen wächst, können Sie ohne weiteres mehrere Hubs zusammenschließen und erhalten dadurch weitere Ports. Erweitern Sie Ihr Netzwerk einfach mit weiteren Komponenten - und zwar dann, wenn Sie diese benötigen.

Modems und Router als Verbindung zum Internet

Bei der Konfiguration Ihres Netzwerkes empfiehlt es sich das Internet und auch Remote-Access-Funktionalität gleich einzuplanen.
Hierzu gehören Modems, Remote-Access-Router und Internet-Gateways.
Ein Modem ist ein einfaches und kostengünstiges Mittel, um einen Internet-Zugang bzw. Fernzugang für einen Benutzer bereitzustellen. Modems übertragen Daten über eine analoge Telefonleitung bei einer Geschwindigkeit von 14,4 KBit/s. bis zu 56 KBit/s. Mit ISDN sogar bis 128 KBit/s.
Wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig auf das Internet zugreifen müssen, ist ein Remote-Access-Router eine gute wirtschaftliche Alternative.
Router verbinden Ihr Netzwerk mit anderen Netzwerken oder mit Modems und leiten Informationen, die über das Netz übermittelt werden, an den richtigen Bestimmungsort weiter.