Lohnt sich ein Netzwerk für Ihre Firma?
| Hat
Ihre Firma mehr als drei Mitarbeiter und nutzen diese einen Drucker oder ein Faxgerät
gemeinsam?
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| Besitzen Sie mehr als
zwei Computer?
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| Müssen Ihre
Nitarbeiter häufig auf verschiedenste Informationsquellen zurückgreifen?
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| Nutzen Sie bereits
E-Mail und das Internet? Wenn nein, ist es für die nähere Zukunft geplant? |
Falls Sie eine oder mehrere der Fragen mit ja beantworten, ist ein Netzwerk für Sie sinnvoll.
Vorteile eines Netzwerkes:
Es gibt wesentliche Merkmale die für
ein Netzwerk, gerade auch bei Kleinunternehmen, spechen:
| Wenn
Ihr Büro vernetzt ist, kann jeder Mitarbeiter schnell und bequem auf alle benötigten
Daten zurückgreifen.
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| Sind Sie bereits im
Internet, so kann jeder Mitarbeiter Informationen recherchieren, ohne daß ein
Einzelplatzrechner, der bisher als einziger Rechner mit dem Internet verbunden war,
blockiert wird. Dies gilt natürlich insbesondere auch für die Mitarbeiterin/den
Mitarbeiter, die/der an dem Einzelplatzrechner arbeitet.
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| Ein Netzwerk senkt die
Kosten im Bereich der Kommunikation. Der elektronische Austausch von Informationen senkt die Kosten für Papier, Porto und Telefonkosten, denn Faxe können bspw. automatisch zu Uhrzeiten versendet werden, zu denen günstige Tarife gelten.
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| Ein Netzwerk bedeutet
nicht automatisch hohe Investitionskosten! Die vorhandene Hardware kann weiterverwendet werden, denn im Netzwerkverbund kann auf die vorhandenen Geräte zurückgegriffen werden. |
Welche Art von Netzwerk ist das
richtige für Sie?
Sie können zwischen zwei Typen
von Netzwerkkonfigurationen wählen:
Peer-to-Peer und Client/Server.
Die Entscheidung richtet sich nach der Anzahl der zu vernetzenden PC's und
Peripheriegeräten und nach der Art der Softwareanwendungen, die Sie benutzen.
Peer-to-Peer-Netzwerk:
Wenn Sie nicht mehr als 5
Endgeräte vernetzen müssen, ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk oftmals die beste Lösung.
In dieser Konfiguration werden mehrere Computer zusammengeschaltet. Hierzu wird als
zentrales Steuergerät ein Hub empfohlen.
Alle PC's werden als sogenannte "Peers", also als gleichberechtigte Teilnehmer,
betrachtet und können Dateien und die an das Netzwerk angeschlossenen Peripheriegeräte
(Drucker, Fax) gemeinsam nutzen.
Client/Server-Netzwerk:
Wenn Sie 6 und mehr Endgeräte
vernetzen möchten und mit größeren Anwendungen arbeiten, sollten Sie sich für eine
Client/Server-Architektur entscheiden.
In dieser Konfiguration übernimmt ein Computer, der Server, die zentralle Rolle.
Die Dateien werden zentral auf dem Server gespeichert und es somit leichter, diese
zuverlässig zu aktualisieren, zu sichern und zu archivieren.
Der Server selbst ist ein besonders leistungsstarker Computer, der einen schnellen Zugriff
auf Daten und deren rasche Verteilung ermöglicht.
Ihre Firma erhält damit eine Plattform, zu der weitere Funktionen, z.B. zentralisierte
Buchhaltungs- und Warenwirtschafts-Software, problemlos hinzugefügt werden können.
Verkabelung:
Die Verkabelung verbindet die
Bestandteile Ihres Netzwerkes und ist daher eine besonders wichtige Komponente. In kleinen
Netzwerken sind vor allem Koaxial- und Twisted Pair-Kabel (TP-Kabel) gebräuchlich.
Anforderungen an die
Netzwerksoftware
Mit Hilfe der Netzwerksoftware
senden und empfangen Computer und andere angeschlossene Geräte Informationen.
Windows 95/98 oder MacOS unterstützen Peer-to-Peer-Netzwerke.
Bei Client/Server-Konfigurationen werden leistungsfähigere Netzwerkbetriebssysteme
benötigt. Hier kommen z. B. Novell NetWare oder Windows NT Server in Frage.
Netzwerkkarten für die
Verbindung der Computer
Für jeden PC im Netzwerk
benötigen Sie eine Netzwerkkarte, denn diese und die entsprechende Software senden und
empfangen die Daten im Netzwerk.
Ethernet-Netzwerkkarten übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 MBit/S..
FastEthernet-Netzwerkkarten übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit von 100 MBit/S.
Hubs als zentrale Steuergeräte
in einem Netzwerk
Ein Hub ist der zentrale
Verbindungspunkt in einem Netzwerk, der auch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen
ermöglicht.
Ethernet- und FastEthernet-Hubs
sind in mehreren Konfigurationen, sog. Ports, erhältlich.
Die gängigsten Optionen für Kleinunternehmen verfügen über 4, 8 oder 16 Ports.
Wenn Ihr Unternehmen wächst, können Sie ohne weiteres mehrere Hubs zusammenschließen
und erhalten dadurch weitere Ports. Erweitern Sie Ihr Netzwerk einfach mit weiteren
Komponenten - und zwar dann, wenn Sie diese benötigen.
Modems und Router als
Verbindung zum Internet
Bei der Konfiguration Ihres
Netzwerkes empfiehlt es sich das Internet und auch Remote-Access-Funktionalität gleich
einzuplanen.
Hierzu gehören Modems, Remote-Access-Router und Internet-Gateways.
Ein Modem ist ein einfaches und kostengünstiges Mittel, um einen Internet-Zugang bzw.
Fernzugang für einen Benutzer bereitzustellen. Modems übertragen Daten über eine
analoge Telefonleitung bei einer Geschwindigkeit von 14,4 KBit/s. bis zu 56 KBit/s. Mit
ISDN sogar bis 128 KBit/s.
Wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig auf das Internet zugreifen müssen, ist ein
Remote-Access-Router eine gute wirtschaftliche Alternative.
Router verbinden Ihr Netzwerk mit anderen Netzwerken oder mit Modems und leiten
Informationen, die über das Netz übermittelt werden, an den richtigen Bestimmungsort
weiter.